Das Filmpodium zeigt an die 350 verschiedene Filme jährlich. Thematische Reihen und Retrospektiven von Klassikern der Filmgeschichte sind ebenso zu sehen wie Premieren unabhängiger Autorenfilme aus aller Welt und Sonderveranstaltungen mit ...
Ju-On: The Grudge
Takashi Shimizu (Japan 2002)
Ein unscheinbares Haus am Rande Tokios wird zum Ursprung eines Fluchs, der all jene heimsucht, die mit ihm in Berührung kommen. In sechs miteinander verschränkten Kapiteln entwirft Takashi Shimizu eine nicht lineare Chronik des Schreckens, in der Zeiten, Perspektiven und Schicksale unauflöslich ineinandergreifen. Der erste Kinofilm der Reihe führt die Tradition des japanischen Onryo, die eines rachsüchtigen Geistes, fort und verdichtet den aus gewaltsamem Tod und tiefem Groll erwachsenen Fluch zu einer allgegenwärtigen, unaufhaltsamen Präsenz. (lb)
«Shimizu, der im Abspann seine Mentoren von der Tokyo Film School, Kiyoshi Kurosawa und Hiroshi Takahashi – den Regisseur von Cure und den Drehbuchautor von Ring – würdigt, etabliert von Beginn an eine Atmosphäre latenter Bedrohung. Aus scheinbar naturalistischen Szenen lässt er das Unheimliche an den Rändern des Bildes aufscheinen, ehe es sich dem Blick erneut entzieht; ein verstörender Soundtrack steigert die Beklemmung zusätzlich. Schliesslich rückt er das Grauen unvermittelt ins Zentrum des Bildes und setzt sich damit über die klassische Horrorregel hinweg, wonach das Unsichtbare schrecklicher sei als das Sichtbare. (…) Der Film ruft jene aufgeregte Spannung wach, die viele erste Begegnungen mit dem Horrorkino prägt – die eigentümliche Verbindung von Faszination und Schrecken, die entsteht, wenn man sich etwas aussetzt, für das man sich noch nicht ganz bereit fühlt.» (Rob Daniel, fareastfilms.com, 2.4.2015)
92 Min. / Farbe / Digital HD / Jap/e
«Shimizu, der im Abspann seine Mentoren von der Tokyo Film School, Kiyoshi Kurosawa und Hiroshi Takahashi – den Regisseur von Cure und den Drehbuchautor von Ring – würdigt, etabliert von Beginn an eine Atmosphäre latenter Bedrohung. Aus scheinbar naturalistischen Szenen lässt er das Unheimliche an den Rändern des Bildes aufscheinen, ehe es sich dem Blick erneut entzieht; ein verstörender Soundtrack steigert die Beklemmung zusätzlich. Schliesslich rückt er das Grauen unvermittelt ins Zentrum des Bildes und setzt sich damit über die klassische Horrorregel hinweg, wonach das Unsichtbare schrecklicher sei als das Sichtbare. (…) Der Film ruft jene aufgeregte Spannung wach, die viele erste Begegnungen mit dem Horrorkino prägt – die eigentümliche Verbindung von Faszination und Schrecken, die entsteht, wenn man sich etwas aussetzt, für das man sich noch nicht ganz bereit fühlt.» (Rob Daniel, fareastfilms.com, 2.4.2015)
92 Min. / Farbe / Digital HD / Jap/e
17:00 Eröffnung des Abends «4x Horror»; 18:30 Uhr Start des ersten Films; vergünstigte (Kombi-)Tickets sind an der Kinokasse erhältlich
zur Website der Veranstalter:in
Freitag, 30. Oktober 2026
20:30 Uhr - 22:02 Uhr
17:00 Eröffnung des Abends «4x Horror»; 18:30 Uhr Start des ersten Films; vergünstigte (Kombi-)Tickets sind an der Kinokasse erhältlich
Regie: Takashi ShimizuDrehbuch: Takashi Shimizu
Kamera: Tokusho Kikumura
Musik: Shiro Sato
Schnitt: Nobuyuki Takahashi
Besetzung: Megumi Okina (Rika Nishina), Misaki Ito (Hitomi Tokunaga), Takako Fuji (Kayako Saeki), Takashi Matsuyama (Takeo Saeki), Yuya Ozeki (Toshio Saeki)
Filmpodium Kino
Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
+41 (0)44 415 33 66
info@filmpodium.ch
Zugänglichkeit:
Infos Zugänglichkeit:
Das Kino ist rollstuhlgängig und verfügt über eine Funk-Höranlage.

