Swetlana Alexijewitsch: Tschornobyl – Archiv der unsichtbaren Katastrophe

Mit Rémi Jaccard und Philip Sippel (Strauhof);
Philine Bickhardt und Prof. Sylvia Sasse (UZH)

Lesung aus «Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft»

Anschliessend Ausstellungsbesichtigung und Apéro 

Im Strauhof
Keine Anmeldung, limitierte Plätze

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Die Geigerzähler schlagen aus, doch die sowjetische Presse schweigt. Am 26. April 1986 ereignet sich im ukrainischen Tschornobyl der grösste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Auf der Suche nach einer Sprache für diese unsichtbare Katastrophe bereist die Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch mit ihrer Kamerafrau Tatjana Loginowa zehn Jahre später die kontaminierten Gebiete im benachbarten Belarus und führt zahlreiche Interviews.

Alexijewitsch verdichtet diese Stimmen zu einem literarischen Werk, das 1997 als «Tschernobyl-Gebet – Eine Chronik der Zukunft» erscheint. Für ihr «vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut unserer Zeit ein Denkmal setze», erhält Alexijewitsch 2015 den Literaturnobelpreis.

Die Ausstellung rekonstruiert den Entstehungsprozess des Buches und präsentiert erstmals Materialien aus dem umfangreichen Videoarchiv, das die Erinnerungen belarusischer und ukrainischer Zeug:innen sichtbar und hörbar macht.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik und Osteuropastudien (ISOS) der Universität Zürich


zur Website der Veranstalter:in

Veranstalter:in

Strauhof

Mitten in der Zürcher Altstadt präsentiert der Strauhof seit 1989 Literaturausstellungen. Unter neuer Leitung wurde der Strauhof 2015 mit der Ausstellung «Mars – Literatur im All» wieder eröffnet. Seither entstehen jährlich drei ...

Ort

Strauhof

Augustinergasse 9
8001 Zürich
+41 (0)44 221 93 51
info@strauhof.ch

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Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Freitag: 12:00 - 18:00
Donnerstag: 12:00 - 22:00
Samstag bis Sonntag: 11:00 - 17:00

«Engagement nocturne» – Jeden Donnerstag ist die Ausstellung bis Mitternacht geöffnet.

Infos Zugänglichkeit:

kein Fahrstuhl

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