Die Gessnerallee ist ein Ort für Theater, Tanz, Performance, Musik und Communityprojekte. Als Co-Produzentin ausgewählter Projekte und als Partnerin für lokale und globale Produktionen, ist die Gessnerallee eine der grössten Bühnen für die ...
Eat Me Now!
Arlette Dellers
Was findest du sexy? Welche Körper, welche Handlungen oder welche Bilder findest du anziehend – und warum? Welchen Blick nimmst du ein? Wer ist in diesem Moment Subjekt der Lust – und wer wird als Objekt für ihre Befriedigung wahrgenommen? Hast du gefragt?
«EAT ME NOW!» von der Compagnie FLUX Crew verhandelt die Objektivierung von weiblich gelesenen und queeren Körpern: Wie können diese Machtmechanismen aufgedeckt werden? Wie verstärken sich diese durch Fetischisierung oder Abwertung lesbischer Sexualität? Und wie könnte ein Lesbain Gaze entwickelt werden, der ein alternatives Bild von Sexyness und Zärtlichkeit entwirft?
Fünf queere Tänzer*innen mit unterschiedlichen Bewegungshintergründen aus dem Zeitgenössischen Tanz, Breaking, Dancehall, Afro, Hip Hop und Schwimmsport versuchen zusammen, westlich-patriarchale Vorstellungen von Sexualität und Hotness zu entwirren und schliesslich zu transformieren.
Am Freitag, den 23. Mai, findet im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch im Nordflügel der Gessnerallee statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über die Künstler*innen, ihre Arbeitsweisen und die in «Eat Me Now!» behandelten Themen zu erfahren.
Das Gespräch wird von Muriel Waeger von LOS, dem nationalen Dachverband für Lesben, Bisexuelle und queere Frauen in der Schweiz, moderiert und findet in deutscher und schweizerdeutscher Lautsprache im Nordflügel der Gessnerallee statt.
Das Gespräch dauert etwa 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.
Informationen zu Barrierefreiheit und Sprache
Die Aufführung findet als Relaxed Performance in schweizerdeutscher und englischer Lautsprache statt.
Im Stück werden explizit sexuelle Inhalte und Gewalt dargestellt und könnten deshalb bei betroffenen Menschen Unwohlsein auslösen.
Es wird laute Musik gespielt und es gibt schnelle und starke Lichtwechsel.
Der Besuch der Vorstellung wird ab 16 Jahren empfohlen.
zur Website der Veranstalter:in
Die Gessneralle bietet verschiedene Preiskategorien an.
FLUX crew
FLUX crew kreiert gesellschaftskritische Stücke aus und für die Community. Das künstlerische Leitungsteam setzt sich aus Arlette Dellers, Pia Ringel und Sandy Albrecht zusammen. Die Compagnie agiert im künstlerischen, kulturellen und soziokulturellen Bereich mit dem Ziel, Tanz(kultur) in der Gesellschaft zu verankern. Sie setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und die Teilhabe marginalisierter Künstler*innen ein, hinterfragt bestehende Wertvorstellungen der mainstream Kunstszene und Kulturpolitik und setzt sich gegen Diskriminierung ein.
FLUX crew basiert auf den Säulen «Kunst/Kultur», «Inklusion» und «Community», mit einer kontinuierlichen Werteorientierung und variierender Ästhetik in ihren Projekten.
Merge Dance Collective
Das Merge Dance Collective (MDC) ist ein Zusammenschluss von Künstler*innen, das tänzerische Projekte unter fairen Bedingungen realisiert. Es basiert auf gegenseitiger Inspiration, nachhaltigem Umgang mit unseren persönlichen, materiellen und finanziellen Ressourcen und einem Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit. MDC vereint zeitgenössischen Tanz mit Street- und Club Styles und betrachtet Tanz als kulturelle Praxis. Das Kollektiv hinterfragt Normen, reflektiert Privilegien und setzt sich für kulturelle Teilhabe aus einer intersektional-feministischen Perspektive ein.
Halle West
Gessnerallee 8
8001 Zürich
+41 (0)44 225 81 10
kasse@gessnerallee.ch
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Über die E-Mail Adresse: barrierefreiheit@gessnerallee.ch

