Texte über (persönliche) koloniale Erbschaften

Lesung und Gespräch mit Angélique Beldner, Fanny Wobmann und Lis Künzli

«Ist es möglich, so etwas zu erzählen?» fragt Fanny Wobmann zu Beginn ihres Buches «Bäume, wenn sie fallen». Sie hat ihre Kindheit in Madagaskar verbracht, wo ihr Vater als Entwicklungshelfer arbeitete. Als Erwachsene beginnt sie, ihre Erinnerungen zu befragen. «Bäume, wenn sie fallen» ist das Resultat dieser Auseinandersetzung mit der eigenen kolonialen Vergangenheit. Lis Künzli hat das Buch aus dem Französischen übersetzt. 

 

Angélique Beldner untersucht in ihrem Buch «Rassismus im Rückspiegel» mit Blick zurück auf ihre eigene Lebensgeschichte, wie sich die Wahrnehmung von Rassismus in der Schweiz und der Umgang damit seit den 1970er-Jahren verändert hat. Am 13. Oktober sprechen Angélique Beldner, Fanny Wobmann und Lis Künzli darüber, wie man über Rassismus und Kolonialismus aus unterschiedlichen Perspektiven schreiben kann, weshalb diese Auseinandersetzungen so wichtig sind, sowie über die Entstehung und Übersetzung ihrer Bücher. 


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Daten

Dienstag, 13. Oktober 2026

Ticketinformationen

Reservation erwünscht, bitte unter veranstaltungen@limmatverlag.ch

Künstler:innen / Personen

Angélique Beldner

Fanny Wobmann

Lis Künzli

Veranstalter:in

Limmat Verlag

Der Limmat Verlag veranstaltet Lesungen aller Art, unsere Autor:innen, Übersetzer:innen und Herausgeber:innen stellen ihre Bücher vor.

Ort

Volkshaus Zürich, Gelber Saal

Stauffacherstrasse 60
8004 Zürich

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Zugänglichkeit:

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